Elke Rabeder / Mountainbike-Trainerin & Fahrtechnik-Coach
Österr. MTB-Gravity-(Downhill & Pumptrack...) Riderin
Staatsmeisterin MTB Downhill 2014 & 2015
Vize-Staatsmeisterin MTB Downhill 2019
Österr. Meisterin im Skilanglauf & Wintertriathlon in den Jahren "Schnee"
Skilanglauf Instruktorin
Auf meiner Homepage erfährt Ihr mehr über mich als Racerin und meiner Tätigkeit als Mountainbike-Trainerin!
GUTSCHEINE jederzeit erhältlich! Bitte per Mail an elkerabeder@gmx.at!
MOUNTAINBIKE-TRAINING:
Individuelles Mountainbike-Coaching:
Du möchtest ein Training ganz für dich oder euch allein? Dann frag mich einfach nach einem Angebot!
Je nachdem wieviele Personen, Dauer und Ort liegen meine Preise zwischen 60,- und 100,- €/Stunde!
Ab der 3. Stunde wird's günstiger!
Gruppenangebote Mountainbike
Mitzubringen bei allen Kursen: gut funktionierendes E-Mountainbike oder "Bio"-Mountainbike mit profilierten Reifen, Helm, Radbrille, (wenn vorhanden) Radhandschuhe, funktionelle & gewohnte Schuh-/Pedalkombination, kleiner Rucksack mit Getränk, kleinem Snack und Regenschutz
Kurse nachfolgend!
Mountainbike-Kids-Training in der Karwoche/Osterferien
MTB-Fahrtechnik-Kurse für 7-12 jährige 30.3./31.3./1.4.2026
mit Mountainbike-Trainerin Elke Rabeder
Biken macht
Spaß – mit der richtigen Technik noch viel mehr! Unter professioneller Anleitung von Mountainbike-Trainerin und mehrmaliger Downhill-Staatsmeisterin Elke Rabeder können Kids & Jugendliche ihre
Fahrtechnik & ihre Fertigkeiten am Mountainbike spielerisch verbessern und festigen.
Obwohl die Kurse grundsätzlich aufbauend sind, können auch nur einzelne Tage oder nur ein Training gebucht werden. Sie finden in der Osterwoche von Montag bis Mittwoch statt und sind für Mädels und
Burschen von 7 bis 12 Jahren geeignet. "Normales Radfahren" reicht als Voraussetzung!
MTB-Basics I für Kids - Kursinhalte Montag, 30.3.2026 - 10 bis 13 Uhr
• Aufwärmübungen und Gewöhnen an das Bike
• Kennenlern- und Gleichgewichts-Spiele
• Haltung und Verhalten am Mountainbike
• Bremstechnik auf verschiedenen Untergründen
• Kurventechnik in schnellen, weiten und engen Kurven
• Überwinden von einfachen Up- und Downhillsektionen
• Anwendung des Gelernten auf einem Parcours
MTB-Basics II für Kids - Kursinhalte Dienstag, 31.3.2026 – 10 bis 13 Uhr
• Aufwärmspiele und Gleichgewichtstraining
• Wiederholung der Grundlagen aus dem ersten Kursteil
• Überwinden von Hindernissen wie Stufen, Geländekanten oder Wurzeln
• Anheben des Vorder- und Hinterrades
• Up- und Downhill-Techniken: Haltung, Anfahren, Absteigen, Schalten
• Kombinierte Anwendung des Erlernten
MTB: Special Skills & Tricks für geübte Kids (oder Absolvierung Kurstag 1 und 2) – Mi 1.4.2026 – 10 bis 13 Uhr
Infos und Anmeldung MTB-Kids-Training
Treffpunkt:
Jeweils um 9:45 Uhr am Parkplatz Dumbastraße (Nähe Kletterhalle K3) in Bad Ischl. Das Training findet auch bei leicht feuchter Witterung statt; bei
Schneefall oder Dauerregen wird nach einem Ersatztermin gesucht bzw. das Geld refundiert!
Ausrüstung
• funktionstüchtiges Mountainbike
• passender Helm
• Fahrradhandschuhe und -Brille empfohlen
• Trinkflasche, kleiner Snack
• wettergerechte Kleidung, ev. Regenjacke
Kurs-Gebühr:
Anmeldung:
Per E-Mail bis Sonntag 29.3.2026 12 Uhr an elkerabeder@gmx.at oder 0650/4260577 unter Angabe des Namens, Alter und
Adresse des Kindes. Kursgebühr bitte auf das Konto Elke Rabeder, IBAN AT47 3505 6000 0204 1036 überweisen oder bar beim Kursbeginn bezahlen.
Der Kurs wird ab 5 Teilnehmern durchgeführt. Begrenzte Teilnehmerzahl!
Bei Fragen bitte E-Mail an: elkerabeder@gmx.at oder telefonisch 0650/4260577
Auf Euch freut sich, Elke Rabeder
Fahrtechnik -Training- BASICS für E-MTB-Anfänger 3 Stunden-Kurs
Termine: Dienstag, 14.4.2026 & 28.4.2026 & 19.5.2026
BASIC-Skills für leicht fortgeschrittene (E-)Tourenbiker
3,5 h MTB-Kurs Bad Ischl!
Termine: Montag, 13.4.2026 & 27.4.2026 & 18.5.2026
(E-) MTB Fahrtechnik für leicht Fortgeschrittene
inkl. kleiner Tour - ganztägig!
Termin auf Anfrage!
"ENJOY the TRAIL" - 4,5 h MTB Fahrtechnik-Kurs
für fortgeschrittene Trailbiker & auch Racer
Termine: Montag, 4. Mai und Donnerstag, 21. Mai 2026
"Hinterrad-Versetzen" / Switchback-Kurs
für fortgeschrittene Trailbiker
4,5 h MTB-Kurs
Termin auf Anfrage!
Um (fast) jede Kurve zu kommen - das wär doch was, oder? Ja, das Hinterrad-Versetzen ist nicht nur ein "Angebertrick", sondern hebt das Trailfahren auf ein neues Niveau!
Trophy/Marathon Special - 1,5 Tage:
für erfahrene Biker/Racer
11. und 12. Juni 2026
Zur Vorbereitung auf den nächsten Marathon Wettkampf biete ich eineinhalbtägiges Fahrtechnik-Training an. Um den Wettkampfanforderungen gut "gerüstet" zu sein, geht es dabei um folgende Themen:
Mit Platz 4 knapp an einer WM Medaille / UCI Snow Bike Weltmeisterschaft
Chatel (FRA) war erneut der Austragungsort der diesjährigen UCI Snow Bike Weltmeisterschaft in zwei verschiedenen Disziplinen. Wie man es von den Franzosen gewohnt ist, legten sie gegenüber dem Vorjahr „ein Schauferl“ nach – der Super-G noch ein bisschen schneller und die Sprünge nicht unwesentlich höher; die Strecke beim Dual Slalom um einiges härter und direkter gesetzt.
Gegenüber der nationalen/österreichischen Schnee-Downhill-Serie sind dort allerdings Spikes bis zu 6 mm Höhe erlaubt und auch notwendig. Mit knapp 400 Spikes pro Reifen präparierten sich Elke und Lebensgefährte Christoph Grill (der dort sein erstes Elite-Rennen überhaupt fuhr) ihre Downhill-Bikes WM-renntauglich, das insgesamt fast zwei Kilogramm Mehrgewicht ausmachte.
Für den am Abend anstehenden Dual-Slalom, bei dem sich nur die Top 8 Damen qualifizierten, verschaffte sich Elke mit ihrer Platzierung aus dem Super-G eine sehr gute Ausgangsposition. Im Viertelfinale traf sie auf eine junge Französin. Beim ersten „Head to Head“ passierte Elke ein kleines Missgeschick am Start und musste dann gleich mal ziemlich aufholen. Erst auf den letzten Toren konnte sie aufschließen und ging mit nur 0.01 Sekunden in Führung. Im Re-Run (Kurs-Wechsel) wurde es erneut extrem spannend und im Ziel waren es tatsächlich wieder 0.01 Sekunden Unterschied zugunsten der Sportlerin aus dem Salzkammergut.
Im Halbfinale, wo sie gegen die spätere Siegerin Lisa Baumann (SUI) fahren musste, und auch im kleinen Finale hatte sie allerdings das Nachsehen und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. „Die Freude, dass ich in der Elite-Klasse um Medaillen mitkämpfen konnte, ist riesengroß und überwiegt bei weitem den Wermutstropfen, den ein vierter Platz mit sich bringt. Alles in allem waren es super Wettkämpfe für mich, wo ich wahrscheinlich mein Maximum rausholen konnte“, resümierte eine glückliche Elke.
Etwas Neuschnee über Nacht und nur wenige Minusgrade machten die Strecke und vor allem die Jumps relativ unberechenbar - viel Vertrauen in die Spikes, aber auch in die Festigkeit der Landezonen war gefragt. Ohne Training auf der Strecke (anders als bei Sommer-Bewerben), sondern nur eine kurze Besichtigung am Morgen, ging es ins Rennen. Elke konnte sich mit einem soliden Lauf auf Rang 5 platzieren und somit ihr Vorjahr-sergebnis (Platz 7) toppen. Christoph, als einer der hinteren Starter, brachte einen zufriedenstellenden Lauf herunter und landete auf Platz 39.
Was wir uns vom Gorilla (nicht) abschauen sollten!
„Mach‘s wie ein Gorilla“ …so die Lehrmeinung vieler Fahrtechnik-Lehrer! Aber bitte WAS soll man wie ein Äffchen machen – Radfahren; Armhaltung, Brust klopfen?
Mit welcher Haltung ein Gorilla Rad fährt, kann ich nicht sagen. Meines Wissens hat dies auch noch keiner ausprobiert. Mountainbike-Guru Hans Rey hat in den 90er Jahren dem Schimpansen Mr. Jiggs sehr viel beigebracht; darunter auch ein Rad zu lenken! Als interessierter Biker sollte man sich diesen Versuch mal anschauen. Natürlich brauchte er aufgrund seiner relativ kurzen Beine ein sehr kleines Rad; aber die Armhaltung sah sehr natürlich aus – leicht abgewinkelt nach außen, aber keine Extrempositionen. Ein Gorilla hat ja im Vergleich zu einem Schimpansen etwas noch längere Arme – eine passende Geometrie für ihn zu finden, wäre sicherlich spannend – denke aber, seine Armhaltung wird sich die des Schimpansen nicht wesentlich unterscheiden.
Jetzt mal zur weiteren Überlegung: vielleicht meint man, wie ein Gorilla geht; sich fortbewegt? Das macht der Menschenaffe einerseits im Knöchelgang (d.h. auf der Rückseite der mittleren Fingerglieder), andererseits sehr ökonomisch mit nahezu gestreckten Armen im Ellbogengelenk. Aha, das kann es also auch nicht gewesen sein.
Vielleicht aber hat es etwas mit der Brust-Trommel-Haltung zu tun!? Man kann sich jetzt ein Video davon suchen oder es auch am besten selbst probieren. Dabei wird man vermutlich die Ellbogen stark abwinkeln müssen, um zur Brust zu kommen; aber nur leicht abduzieren. Mehr bringt nichts; ist also auch unökonomisch!
Übrigens; „sich auf die Brust klopfen“, wie ein Äffchen, kann beim Biken sicherlich mal helfen; vorausgesetzt es passiert nicht während einer wilden Fahrt. Durch Klopfen der Thymusdrüse aktivieren wir unser Immunsystem und bringen unseren Stress-Level auf einen passenden Pegel – könnte manchmal positiv sein!
Auf meiner Suche „Machs wie ein Gorilla“ bin ich also nicht wirklich fündig geworden, WAS man sich abschauen sollte, beziehungsweise WAS man sich abgeschaut hat. Vielleicht noch am ehesten das Gefühl von "stolzer Brust" bzw. breiten Schultern und die natürlich & entspannte Armposition des Mr. Jiggs am Rad; am wenigsten die Art, wie Gorillas gehen – denn gestreckte Ellbogengelenke sind nicht wirklich ratsam beim Biken.
Doch wie sieht jetzt also die richtige Haltung am Bike aus? Je nachdem, ob es ein lockeres Rollen ist (Foto 1), oder ein ob ein Hindernis naht (Foto 2), sind die Ellbogengelenke mehr oder weniger abgewinkelt und immer leicht nach außen abduziert (aber nicht innenrotiert)!
Vorsicht vor unnatürlicher Haltung im Schultergelenk! Werden die Ellbogen zu weit nach vorne gerichtet, kommt es durch zu starker Abduktion und Innenrotation zu einer Enge im Schulterdach (Gefahr eines Schulterimpigments)! Diese unphysiologische Haltung gilt es unbedingt zu vermeiden (Foto 3)! Beispielsweise sollten beim Bankdrücken/Liegestütz die Arme aus dem gleichen Grund nicht zu weit abduziert werden!
Da – wie gesagt - dieser Problem im Kraftsport schon lange präsent ist und propagiert wird, verwende ich als Synonym für die Haltung der Arme am Rad sehr gerne „Liegestütz-Position“ – je nachdem in welcher Phase sind die Ellbogen mehr oder weniger abgewinkelt, leicht abduziert; aber nicht zu viel und auch keine extremen und unphysiologischen Positionen.
Die Haltung der Arme sind allerdings nur ein kleiner Teil der Grund-/Aktivpositon bzw. des Trailverhaltens; aber der Grund für diesen Artikel. Weitere Kernelemente sind:
Also ich hoffe, dass die extrem abduzierten (nach vorne gerichteten) Ellbogen bald der Vergangenheit angehören werden. Noch lange werden uns (Marketing-) Fotos davon erinnern. Besonders erheitern kann ich mich über Fotos von auf Forststraßen fahrende Fahrer und Fahrerinnen mit solch einer beschriebenen „Gorilla-Haltung“, die zum Glück nichts mit dem gleichnamigen Affen zu tun hat.
Masters Europameisterin im Downhill
Champery/SUI August 2024
Auf der wohl steilsten Downill-Strecke der Welt wurde dieses Jahr die Europmeisterschaft im Downhill für alle Klassen (ab U15, über Junioren, Elite bis Masters) ausgetragen. 600 Starter aus ganz Europa und viel Staub sorgten für eine ausgebombte und kräftezerrende Strecke. Wohl aufgrund des berühchtigten Rufes blieben die Starterzahlen bei den Masters Frauen allerdings sehr überschaubar.
Fotos: MEDIAMONI
Beim Seeding-Run hatte ich mit Nackenproblemen und dadurch allgemeiner Kraftlosigkeit arg zu kämpfen.
Am Finaltag rettete mich nach dem Training eine Massage und ich kam sehr gut ins Fahren. Schließlich jubelte ich im Ziel über die schnellste Zeit der Masters-Frauen.
Die anschließende Siegerehrung konnten wir alle sehr genießen und auch danach ließen wir uns nichts abgehen!